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Google will E-Books verkaufen

„Hä? Ist das ein Scherz?!“, das war meine erste Reaktion. Laut einem Artikel auf Google Tutor wurde ich auf diese Ankündigung aufmerksam, die von Google auf der BookExpo Convention New York getätigt wurde.

Inhalt der News
Google plant ein Programm ins Leben zu rufen, bei der Buchautoren in der Lage sein sollen, digitale Versionen ihrer Bücher zum Verkauf anzubieten.

Googles E-Book Plan
Der PDFs sollen nicht downloadbar sein, sondern stattdessen über Google Gears in einer gecachten Version im Browser zugänglich bleiben. Oder alternativ immer online lesbar sein.

  • Die Autoren können selbst über den Preis bestimmen, welcher evtl. sogar so hoch sein kann, wie man für ein gedrucktes Exemplar verlangen würde.
  • Man ist sich zwar von Seiten Googles nicht sicher, wie sich die direkte Kundenverkäufe auswirken werden. Aber bis Ende 2009 soll es umgesetzt werden.
  • Die potentiellen Leser / Interessenten sollen über die Titel online verfügen können, jedoch darüber hinaus auch über eine offline gecachte Version im Browser verfügen
  • Der Zugang soll nicht durch Zugangsmedien beschränkt werden. Der einzige limitierende Faktor sei die Erfordernis eines Internetzugangs

Fazit
Damit würde Google in eine direkte Konkurrenz zu Amazon treten. Google’s Leitspruch „Don’t be evil!“, das war schon lange „gestern“. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob die potentielle Kundschaft den Kauf von E-Books annimmt, wenn diese nicht vollkommen heruntergeladen werden können. Das fühlt sich als Kunde an, wie gekauft, aber dennoch nicht in den Besitz (wie es bei einem Buch der Fall ist) übergegangen.

Ob damit Google zum Konkurrent von Amazon avanciert, wage ich derzeit zu bezweifeln.

News Via: googletutor.com

Veröffentlicht in google